Wo sind die Blüten geblieben?

Wir haben an fünf verschiedenen Standorten in den Vier- und Marschlanden Blühflächen angelegt. Leider blüht die Fläche in den Boberger Niederungen nicht so schön bunt wie die restlichen. 

Das wirkt  für das menschliche Verständnis von Blühflächen erst einmal schlecht. Muss es aber gar nicht sein. Nimmt man sich einen Moment Zeit merkt man, dass auch auf dieser Fläche ein große Menge an Insekten leben. Denn wir dürfen nicht vergessen, dass alleine das nicht bewirtschaften der Fläche schon einen Lebensraum für die Insekten bietet. 

Wir fragen uns genauso wie ihr warum es auf dieser Fläche nicht so schön blüht wie auf den anderen (siehe: Blüten soweit das Auge reicht). Die Saatmischung ist die selbe, daran kann es also nicht liegen. Der Boden ist allerdings ein anderer, und hier liegt vermutlich auch der Grund. In den Boberger Niederungen handelt es sich um einen sehr schweren (lehmigen) Boden. Auf diesem kamen die Pflanzen die in unser Mischung enthalten sind offensichtlich weniger mit den schweren Wetterbedingungen in diesem F´rühjahr zurecht. Es war im Mai erst sehr nass, so dass wir auch erst deutlich später als geplant aussäen konnten und dann war es lange trocken. 

Diese Wetterbedingungen haben es dem Ampfer-Knöterich ermöglicht die Pflanzen der Blühmischung zu unterdrücken. 

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